Alte & Junge Herren: Trainingsbericht, Tabelle & Statistik vom 25.01.2012  

Team A Team B
"uns Uwe" de Vries Hanno "Ice" Kaliszewski
Rios-Dios Tammen Jens "Anton" Götz
Dieter der Deichreiter Lionel Nussi
Arnoldinho Thomas "Mehl" Lorentz
Edi "the igel" Poppinga Malte "Kobra" Kaliszewski
Manni "Millo" de Vries Marco "mad dog" Götz
Bernd "Speed" Oltmanns "the wall"
Resultat: 2

0

Tabelle:

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Eine Trainingsbeteiligung, die bei manch höherklassigem Team "aus der Nähe von Larrelt" wohl Neidattacken ausgelöst hätte und Wetter im akzeptablen Bereich, kurzum optimale Bedingungen für 14 kampferprobte Dorfhelden. Es wurde generationsbedingt aufgeteilt und als Dreingabe für die Juniortüte gab es "the wall". Zwar lag das Übergewicht bei den "Alten", doch die "Jungen" waren anfangs drückend überlegen.
Rückkehrer Edi hatte schon nach kurzer Zeit Atemgeräusche aufgelegt, die stark an obszöne Anrufe erinnerten, hielt jedoch gekonnt seine Kasten jungfräulich. Auf der Gegenseite flammte nur ab und zu so etwas ähnliches wie Gefahr auf, doch einen dieser Angriffe vernetzte "Uns Uwe", als er reichlich humorlos einen Ball ins kurze Eck zimmerte. Jetzt erhöhte die Jungschar die Schlagzahl und der antike Gegner musste ein ums andere mal ordentlich durchschnaufen. Unter den kritischen Augen vom Dorf-Paten Frank "the tank" Oltmanns ("Arnoldinho, lass es wie einen Unfall aussehen") wurden dann die Seiten gewechselt und die Jungs um "the wall" bemühten sich weiterhin vehement um den Ausgleich.
Das Bollwerk des A-Teams hielt allerdings dem ungestümen Anrennen der Auszubildenden wehrhaft stand und setzte durch eigene Konter geschickt Nadelstiche. Einen dieser Konter nutzte "Speed" Oltmanns und hämmerte die Kugel in das von "the wall" gehütete Gestänge. Die "Marco- Reus-Generation" musste so langsam einsehen, dass ein Duell mit Veteranen, die Manni Burgsmüller, Erwin Kostedde und "Ente" Lippens verehrt haben, kein leichtes Tänzchen auf der Sommerwiese ist, sondern ein ordentliches Stück Arbeit. Als ein sichtlich enttäuschter "the wall" die Veranstaltung schließlich für beendet erklärte, hatten die Altgesellen, ihren Schutzbefohlenen mal wieder eindrucksvoll gezeigt, wo die Orgel ihren Riemen hat und durften sich drei unerwartete Punkte ins Poesiealbum schreiben. Für unsere Jungspunde blieb nur die Erkenntnis des Stuttgarter Tothüters Sven Ureich: "Jung und erfahren gibt es im Fussball nicht, das findet man höchstens auf dem Straßenstrich !"

Der Kritik in der Vorwoche folgte stehenden Fußes ein Dementi aus dem erlauchten Rapunzelturm. Dort residiert ja bekanntlich nicht nur Alfred, dort treibt auch Alterspräsident "the wall" sein Unwesen. Wie das Management von "the wall" mitteilte, verweilte selbiger zur Zeit des Trainings auf der Bültjer-Weft in Ditzum, um seine Körperbeplankung wieder spritzwasserfest zu machen, Fachpersonal nennt diese Aktion auch gerne mal "kalfatern". Es sind im Laufe seiner AH-Karriere bereits etliche Kaventsmänner unserem Senior in die Scheuerleiste gekracht und dann muss man halt ab und an mal mit etwas Pech und Werg die Fugen dichten. Es ist sowieso bewundernswert, wie gut unser Ehrenvorsitzender noch erhalten ist, so etwas wie er wird doch heute gar nicht mehr gebaut. Falls sie sein genaues Alter jetzt nicht kennen, wir werden es ihnen hier und heute nicht verraten, nur so viel: Er ist der einzige Spieler der AH, vom dem es keine Bilder aus der Schulzeit mehr gibt, weil diese damals noch in Fels gemeißelt oder an Höhlenwände gemalt wurden.
Reden wir über Edi "the igel" Poppinga. Unser Ölmagnat, Streusalzbaron und Raufutter-Ikone kehrte nach einem Jahr Abstinenz in die altehrwürdige Schöpfwerk-Arena zurück. Nach kurzen Schnappatmungs-Attacken zu Beginn, kriegte er sich schnell wieder ein und trug eindrucksvoll zum Sieg seiner Farben bei. Allerdings meldete er auch Führungsanspruch an ! Hatte Arnoldinho es im vergangenen Jahr einmal gewagt, "the wall" kein neues Bier zu reichen, als dieser ihm seine entleerte Flasche reichte, kam es letzten Mittwoch wieder zum Eklat. Edi hatte sich just auf dem Sitzplatz drapiert, auf dem sonst unsere graue Eminenz zu sitzen gedenkt. Wilderte da etwa ein fremder Hirsch im Revier unseres 66-Enders ? "the wall" reagierte gelassen, erwartet bis nächste Woche Mittwoch eine schriftliche Stellungnahme und einen Tankgutschein in angemessener Höhe, dann will er noch einmal über die Sache hinwegsehen. Er machte aber auch deutlich, dass er im Wiederholungsfall Frank den Paten einsetzen will (Sie wissen schon, der mit den "Unfällen")
Über das Thema "Deospray" darf an dieser Stelle nicht weiter berichtet werden, denn das, was da am Mittwoch zum Einsatz kam, dürfte, dem Geruch und der Konsistenz nach zu urteilen, ohne große Fachkenntnisse in die Kategorie "Kampfmittel" eingeordnet werden. Zum Schluss wurde noch festgestellt, dass Bier für den männlichen Körper durchaus nicht schädlich ist. Aufgemerkt meine Damen, eine Studie hat nämlich ergeben, dass Männer, die 80 Jahre lang täglich Bier konsumieren, in der Regel ein hohes Alter erreichen !
 

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